Celluleute


Folge #73: Breaking Bad

breakingbad

Liebe Cellumeute
I AM THE ONE WHO KNOCKS!

Wer die letzten Jahre nicht unter’m Stein gelebt hat oder Serienhasser ist, wird diese Zeile kennen. Sie stammt aus BREAKING BAD. Viele feiern sie als das beste Ding, seit Strom durch LCD-Screens jagt und auch wir sind begeistert, oder?
Philipp, Carsten und Memo haben sich getroffen um noch mal Revue passieren zu lassen und Abschied zu nehmen von der Serie, die das erfüllt hat, was viele Filme leider nicht mehr schaffen.

Download: Folge #73

ACHTUNG: Wir empfehlen diesen Cast, der zu 99% aus Spoilern besteht, wirklich nur Leuten die die Serie bereits zu Ende geschaut haben oder sich bekehren lassen möchten.

ACHTUNG ACHTUNG: Technische Probleme.

Eure Celluleute

Trailer:

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Dieser Artikel wurde verfasst von am

  • Florian G.

    ERSTER! Eigentlich assig sowas zu schreiben, aber ich habe gerade einen Paradise Lost-Marathon hinter mir und bin froh, dass ich mir zum Abschluss noch den BB-Podcast anhören kann. Danke Leute!

    • Philipp Jordan

      ah schoen. dann solltest du jetzt unbedingt den noch besseren und weiterfuehrenden west of memphis angucken!

  • karl

    Zuerst muss ich sagen, dass es natürlich dumm ist, einen Schauspieler mit der Rolle zu
    verwechseln, die er spielt. Allerdings hatte ich mir gedacht, dass das Thema
    Skylerhate von euch auf genau diese Weise behandelt wird. Zuvor habe ich den
    Gastartikel von Anna Gunn auf NYTimes.com gelesen und war wenig überrascht, als
    sie natürlich die Schovi-Keule zog und das verklärte Frauenbild der vorwiegend
    männlichen Hater für den Shitstorm verantwortlich machte. Natürlich! Welcher
    aufgeklärter Mensch mit modernem Weltbild sollte da ernsthaft versuchen, zu
    widersprechen? Ähnlich überraschungsarm war dann ebenfalls, dass Berufsempörer Memo keine Chance
    auslassen würde, sich als Rächer der Enterbten und Benachteiligten zu
    profilieren. Diesmal tritt er als Vorkämpfer feministischer Werte auf, um das
    verkrustete Weltbild der Breaking Bad-Zuschauer zu lösen. Doch wäre er genauso
    engagiert bei der Sache, wenn es um die Verteidigung eines männlichen Antagonisten ginge, der
    bei den Zuschauern genauso unbeliebt wie Skyler ist? Wohl kaum, schließlich
    muss immer ein „Opfer“ der unbelehrbaren Masse mit im Spiel sein, um
    das es zu kämpfen gilt, um die Welt wieder ein Stückchen besser zu
    machen. Aber was wäre wenn die Zuschauer Skyler nicht mögen, weil sie letztendlich die
    einzige Person ist, die stets nur in ihrem eigenen Interesse handelt? Sogar als
    Walt noch rel. „unschuldig“ ist und an Krebs erkrankt, schreckt
    sie nicht davor zurück, ihn zu betrügen. Währenddessen lernt sie durch die
    Affäre mit Ted die Vorzüge des Lebens in Reichtum kennen. Die Erkrankung ihres
    Mannes und die Belastungsprobe für die ganze Familie rückt dort eher in den
    Hintergrund. Sie versucht stets Walt Jr. gegen Walter aufzuhetzen. Ihre
    moralische Integrität wirft sie schnell über Bord, wenn es darum geht, die Buchführung
    zu manipulieren, um dem Mann zu helfen, der dabei ist das früher erfolgreiche
    Familienunternehmen seines Vaters an die Wand zu fahren. Skyler versucht stets,
    Walt vom Meth-Kochen abzubringen, hat allerdings keine Skrupel das Drogengeld
    auszugeben, zu waschen oder an Ted zu verschenken. Außerdem freundet sie sich
    irgendwann mit dem Gedanken an, dass Walt bald eh an Krebs sterben wird und sie
    somit all ihre Probleme los wäre. Der Punkt, an dem sie ihren moralischen Kompass
    komplett über Bord wirft, ist der, an dem sie von Walt verlangt Jesse zu töten
    wenn dieser zu viele Probleme macht. Ihr Argument ist in etwa, dass „Einer mehr
    oder weniger“ nun auch keinen großen Unterschied mehr machen würde, wo sie doch
    schon so weit gekommen sind.

    Well,
    that escalated quickly.

    Ansonsten
    wieder super Podcast!

    • Memo Jeftic

      Du hast vergessen mich Gutmensch zu nennen. Auf die haltlosen Beleidigungen werde ich nicht weiter eingehen, das ist mir zu platt, hab ich zu oft in den Kommentaren von Jan Fleischhauer gelesen und meine Energie auch zu kostbar. Deswegen lassen uns über Skyler sprechen. Ob ich mich für eine männliche Figur „einsetzen“ würde ist in dieser Diskussion ganz unerheblich, denn es ging in diesem Podcast um Breaking Bad. Zum Betrügen – Skyler tut dies nicht aus freien Stücken. Das Ehepaar befindet sich zu diesem Zeitpunkt in der Scheidung und Walter drängt sich der Familie mit aller Gewalt auf um sein heiles Weltbild zu erhalten. In diesem Licht erscheint die Affäre wie ein Befreiungsschlag mit den Mitteln einer Frau, die in den Episoden zuvor weder ihre Familie belügt, noch jemanden umbringt und auch nicht zu einer düsteren Größe der Unterwelt heranwächst. Nichts in der Serie, und das ist ihre große Qualität geschieht ohne eine großangelegte Kausalität. Ist es denn so unverständlich, dass Skyler Jesse tot sehen will, wenn ihre Familie, insbesondere ihre Kinder, in Gefahr sind?

      Nichts was Skyler tut hat auch nur annähernd die Dimension ihres Mannes, der in einem dramatischen Moment nicht mal davor zurückschreckt sein eigenes Kleinkind zu entführen. Aber Walter kriegt vom Zuschauer dafür nicht den Arsch aufgerissen. Ganz im Gegenteil. Philipp bringt es gut auf den Punkt – einige Zuschauer haben in Skyler einfach eine Spielverderberin gesehen, die ihrem Mann ein Stolperstein auf dem Weg zum smarten King of Meth ist. Wenn du für dich in Skyler ein Feindbild konstruierst um zu sehen was du sehen möchtest (so wie du es auch mit unseren Aussagen im Podcast getan hast), wird das in deiner stumpfen Welt sicherlich eine Entsprechung finden. Der Serie tust du aber Unrecht damit. Denn die ist weitaus raffinierter, komplexer als dein dämlicher Rant oben, der in seinem Neokon-Slang („Berufsempörer/Chauvi-Keule/Rächer der Enterbten) leider nicht das erfüllt, was der Serie so gut gelingt. Nämlich empathisch zu sein.

      • Семён

        Skyler ist zurecht das abstoßendster Charackter der ganzen Serie.

        • Memo Jeftic

          Danke für diesen kostbaren Kommentar. Leider werde ich mir deine Begründung, warum Skyler das abstoßendster Charackter der ganzen Serie ist, erst morgen durchlesen können.

          • Pascal Päth

            Ohje! Sich so extrem über diesen Charakter aufzuregen ist ja schon nervig, aber sich dann noch (in dieser Art und Weise) zu beschweren, wenn Memo im Podcast diesen Charakter in Schutz nimmt, ist ziemlich lächerlich. Ich wüsste ja gerne wie solche Leute Skyler gerne gesehen hätten. Gerade in einer Serie, in der die Handlungen von den meisten Personen sehr nachvollziehbar sind, kann man schlecht erwarten, dass die Frau 5 Staffeln lang wegsieht wenn ihr Mann über Leichen geht…

      • Ursula Maria

        Sehr schöner Kommentar, Memo. Danke dafür.

        Manchmal habe ich übrigens den Verdacht, daß viele Leute so sehr zu Walt „halten“, weil er der einzige in der Serie ist, der so etwas wie ein klassischer Protagonist in einem Film ist: Er ist überlegen in seinem kalkulierenden Planen, fast schon eine Art Übermensch, größer als das Leben. Für mich war er zwar als Figur nachvollziehbar, er hatte aber doch das, was viele Filmhelden haben: Die Fähigkeit besser, stärker, schneller, mehr, überlegener zu sein als ein „normaler“ Mensch.

        Alle anderen Figuren sind „menschlicher“ und „normaler“, sie sind wie wir mit ihren Ängsten und Nöten. Nachvollziehbarer, verstehbarer und weit weniger idealisiert. Sie sind nicht treu bis in den Tod, wie es das Klischee verlangt. Stattdessen treffen sie irrationale Entscheidungen, sind egoistisch und ängstlich. Sie zeigen uns das, was wir an uns selbst nicht mögen.

        Gerade der Gegensatz Walt-Skyler und Walt-Jesse ist da sehr bezeichnend. Und ja, ich habe mich wie Carsten dabei ertappt sowas zu denken wie „verdammt, jetzt mach doch nicht so einen Scheiß“ wenn Jesse einmal wieder irrational gehandelt hat. Oder sowas wie „Alte, denk doch mal nach“ wenn Skyler Walt eben nicht unterstützt hat.

        Dann aber habe ich mich zurückgelehnt und mir zwei Dinge bewußt gemacht:

        1. Es ist unfair einen Charakter zu verurteilen, weil der aus seiner Egoperspektive handelt, wie er handelt. Nur der Zuschauer sieht alle Handlungsstränge und kann deshalb beurteilen, was in einer Situation klug ist und was nicht. Der Charakter kann das nicht. Und es ist der Serie hoch anzurechnen, wie extrem konsequent die Charaktere geschrieben sind.

        2. Wenn man eine Serie anschaut, die man mag, WEIL sie so realistisch und dreckig ist, dann ist es ziemlich bescheuert, Klischees oder aus anderen Filmen oder Serien bekannte „Tropes“ zu erwarten und zu wünschen. Breaking Bad ist gut, weil das eben nicht passiert. Skyler als treusorgendes Weibchen oder Gangsterbraut … das wäre nicht mehr dieselbe Serie.

  • Makim

    What a Podcast! Nice! Sehr tragisch nur das mit dem Ende! Wann kommt Teil 2?

    Zum Inhalt:

    Ich glaube Carsten hat die Serie nicht ganz „verstanden“ bzw. anders interpretiert.

    Ich kann seine Sichtweise nachvollziehen weil ich auch lange Zeit während des Schauens so gedacht habe, bis ich dann in der letzten Staffel irgendwann die Intention der Serie verstanden habe. Und das es eben nicht darum geht, dass Walter White der übermächtige Sieger wird.

    Sondern dass die Serie aufzeigt, dass er verdammt noch mal an ALLEM Schuld ist. WW traf diese eine Entscheidung und ist für ALLE Konsequenzen verantwortlich. Alle Toten, alles Leid, alles Schlimme geht auf seine Kappe. WW hat die Illusion der Kontrolle – die Serie zeigt deutlich, dass er höchstens teilweise scheinbar die Kontrolle hat. In Wirklichkeit hat er nie die Kontrolle, sondern muss nach und nach die Konsequenzen seiner Entscheidungen ausbaden (bzw. eher sein Umfeld muss sie ausbaden). Und das ist eigentlich das Schlimmste an WW. Er denkt immer er kann alles wieder hinbiegen oder er findet für alles eine Lösung und ab jetzt wird alles nur noch besser. Dabei war eigentlich von Anfang an klar, dass es keine Erlösung, keinen Sieg (denn es am Ende dann doch in gewisser Art und Weise gab, was für mich völlig unverständlich ist, aber dazu später mehr) für Walter geben kann. Auch die Illusion des Ausstiegs in Staffel 5 die Carsten ansprach war eben dass was es war: nur eine Illusion. Man kann Jessi nicht dafür verantwortlich machen, Schuld ist immer Walter denn er hat sich auf dieses Spiel eingelassen und ist die ganze Zeit seinem übersteigertem Ego aufgesessen. Und als Zuschauer lässt man sich natürlich leicht auf diese Sichtweise ein und fiebert mit.

    Darunter fällt auch die Geschichte mit SKYLER IS A FUCKIN‘ BITCH. Die Serie macht es so einfach Skyler zu hassen und zu verachten, sich über diese „dumme Schlampe“ aufzuregen. Mir ging es jedenfalls oftmals während der Serie so. Allerdings hatte das für mich nie etwas mit der Schauspielerin zu tun. Es war einfach die WW-Manie, ich hatte mich 100% mit Walter identifiziert. Ich sehe da auch nichts schlimmes daran, denn es geht hier um eine fiktive Geschichte. Natürlich hat Jeftic sicher teilweise Recht wenn er die Hintergründe beschreibt.

    Dann zum einzige Inskonsequnten der Serie: Das Ende.

    Die letzte Folge war gut inszeniert und ordentlich abgeschlossen. Aber der Ton hat einfach nicht gepasst.

    Ich verweise hier auf das Review von hirnrekorder.de, dass mein Problem mit dem Ende perfekt beschreibt:

    „Vince Gilligan schiebt noch eine Episode hinterher, in der Walt aus seinem Unterschlupf hervor kommt und jede offene Storyline mit einem hübschen rosa Schleifchen versieht und und so jeder wichtigen Figur ihre Katharsis gibt.
    Das ist so unpassend zum Rest der Serie und vor allem zum Gefühl, was wir die letzten Episoden hatten, dass dieses Finale vollkommen mit dem etablierten Ton bricht.

    Versteht mich nicht falsch. Das Finale ist meisterhaft geschrieben und in Szene gesetzt und ein mindestens würdevoller Abschluss der Serie, aber die eingeschlagene Richtung ist so fürchterlich falsch. Ich brauche nicht Walter White – Retter in der Not, Walter White – reuevoller Ehemann und auch nicht den Walter White der offene Rechnungen begleicht. All das wurde vorher ausreichend angedeutet.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Breaking Bad so aufhört, wie es die letzten Staffeln war. Dreckig, mulmig, herzzerreißend und mit offenen Fragen, die sich wunderbar auf die eine oder andere Art und Weise selbst beantworten lassen. Das hat uns Vince Gilligan leider nicht gegeben, sondern hatte das Gefühl eine mutige Serie – zwar technisch meisterhaft – etwas offensichtlich und brav zu beenden.“

    Vince Gilligan schiebt noch eine Episode hinterher, in der Walt aus seinem Unterschlupf hervor kommt und jede offene Storyline mit einem hübschen rosa Schleifchen versieht und und so jeder wichtigen Figur ihre Katharsis gibt.

    Das ist so unpassend zum Rest der Serie und vor allem zum Gefühl, was wir die letzten Episoden hatten, dass dieses Finale vollkommen mit dem etablierten Ton bricht.

    Versteht mich nicht falsch. Das Finale ist meisterhaft geschrieben und in Szene gesetzt und ein mindestens würdevoller Abschluss der Serie, aber die eingeschlagene Richtung ist so fürchterlich falsch. Ich brauche nicht Walter White – Retter in der Not, Walter White – reuevoller Ehemann und auch nicht den Walter White der offene Rechnungen begleicht. All das wurde vorher ausreichend angedeutet.

    Ich hätte mir gewünscht, dass Breaking Bad so aufhört, wie es die letzten Staffeln war. Dreckig, mulmig, herzzerreißend und mit offenen Fragen, die sich wunderbar auf die eine oder andere Art und Weise selbst beantworten lassen. Das hat uns Vince Gilligan leider nicht gegeben, sondern hatte das Gefühl eine mutige Serie – zwar technisch meisterhaft – etwas offensichtlich und brav zu beenden.“

    http://hirnrekorder.de/2013/10/breaking-bad/http://hirnrekorder.de/2013/10/breaking-bad/

    Das ist es! Warum verdammt noch mal gibt es in Breaking Bad ein Happy End? Warum gewinnt Walter am Ende doch noch?
    Alle Feinde ausgelöscht, Familie abgesichert, er kann sterben. Was soll das? Warum erlaubt die Serie ihm das?

  • Christian

    Leute, ich bin nachhaltig verstört.

    Ich habe mich immer gefragt welche Art von Menschen zur pro Walt Fraktion gehören, die ihn bis zum Schluss in Internetforen „verteidigt“ haben. Dass Carsten einer dieser Menschen ist, stellt mein komplettes – über 72 Folgen Celluleute aufgebautes – Weltbild auf den Kopf.

    Zum Vergleich mit anderen Serien. Meiner Meinung nach ist BB die beste Serie aller Zeiten wenn es darum geht eine Handlung vom Anfang bis zum Ende zu erzählen. Ja, es gibt Serien auf dem gleichen Niveau (the wire, sopranos) aber diese Serien haben ja keinen dramaturgischen Handlungsbogen vom Beginn der Ersten bis zum Ende der letzten Staffel. in diesen Serien taucht man über einen bestimmten Zeitraum als Zuschauer in einen Mikrokosmos ein (Mafia, drogenmillieu) ,den man sonst nie kennenlernen würde. dabei ist es aber im Prinzip egal ob man einem Protagonisten Toni Soprano oder Avon Barksdale folgt, da diese auch nur ein (vergänglicher) Teil des Millieus sind. Oder anders gesagt, BB hat eine Handlung, die anderen beiden Serien haben ein Thema.

    • Memo Jeftic

      Hey hey,
      zum Weltbild: Wir werden versuchen es in den nächsten 72 Episoden gerade zu rücken.
      zum Vergleich mit anderen Serien: Absolut!
      Vielleicht hat mir, als erklärtem Serienhasser, BB genau aus diesem Grund so gut gefallen. Ich bin zwar für übergeordnete große Themen zu haben, fand aber die Stringenz einer Geschichte, die sich auf, für eine Serie dieser Größenordnung, relativ wenige Charaktere beschränkt, sehr sehr gut! Dein Punkt hätte auch im Podcast Erwähnung finden müssen.

    • TheEdgeOfDarkness

      Zum Thema Weltbild: Du musst trennen zwischen Realität und Film.

  • Pingback: Breaking Bad | Serie | 24 yards per second()

  • rocxyz

    Die erste Folge, die ich gehört habe und gleich das Bedürfnis einen Kommentar zu schreiben… ;)

    Einer der stärksten Aspekte bei Breaking Bad war in meinen Augen die Ambivalenz der Charaktere. Für Walts Handlungen habe ich irgendwann das Verständnis komplett verloren und das fand ich wunderbar erfrischend, weil mir so etwas in dieser Konsequenz noch nie begegnet ist.

    Ich hätte auch gerne gewusst, wie es ist, wenn man den Protagonisten am Ende der Serie hasst, aber da hat man sich ja wieder ein bißchen mehr auf die Walts „gute“ Seiten besonnen.

    Trotz dieses kleinen Kritikpunktes ist das Finale natürlich ein auf traditionelle Weise befriedigender Epilog. Die „bösen Bösen“ sind tot und der Einzige, der ernsthafte moralische Probleme mit der Unternehmung bekommen hat, überlebt. :)

    Zu Skyler:

    Hat mich immer ein bisschen gewundert, wie man so auf eine Figur abgehen kann. Sie verhält sich eigentlich die ganze Zeit ziemlich natürlich, eben auch wie ein Mensch, der gute und böse Seiten hat.

    1. Sie wird misstrauisch, weil ihr Mann, mit dem sie ne halbe Ewigkeit zusammen ist, sich plötzlich seltsam verhält.

    2. Sie „betrügt“ ihren „Mann“. In einer Ehe, die so wirkt, als habe man nur vergessen sie zu scheiden.

    3. Ein riesiger Haufen Geld lässt sie schwach werden. Eine Summe, die so groß ist, dass sie sich keinerlei Gedanken mehr über den Lebensunterhalt ihrer Familie oder evtl. doch noch anfallende Arztkosten machen muss (Es dauert immerhin einige Jahre, bis man eine Krebserkrankung wirklich als überstanden ansieht).

    4. Sie wird aggressiv gegenüber Leuten, die das Wohl ihrer Familie gefährden (Jessie / Lydia)

    5. Sie wünscht sich, dass ihr Mann stirbt. Zu einem Zeitpunkt, an dem sie erkennen muss, dass ihr Mann sich zu einem Monster mit Allmachtsphantasien entwickelt hat. Sie hat Angst vor ihm, will aber trotzdem weiter ihre Familie schützen. Natürlich ist sein Tod ein Ausweg. Vor allem aber transportiert kaum etwas so viel Emotion, wie diese Aussage.

    Noch ganz generell:

    Mich „störte“ ein bisschen die Darstellung der Droge, die meiner Meinung nach etwas zu seicht ausgefallen ist. Besonders Jessie, Badger und Skinny Pete wirkten wie Kiffer und nicht als würden sie regelmäßig Chrystal Meth konsumieren…

    Das war erstmal das, was mir dazu so durch den Kopf schwirrt.
    Irgendwann schaue ich mal alles am Stück an und werde dann wohl eine „finalere“ Beurteilung für mich finden.

    Liebste Grüße,
    Judith

    • Ja, der Post ist schon ne weile her. Wollte allerdings zum letzten Punkt, dass die Jungs nicht wie Leutz auf Crystal sind etwas sagen. Ich habe solche Leute schon kennengelernt und muss sagen, dass vorallem bei Skinny Pete das ganze ziemlich getroffen ist. Auch bei Badger passt es vom verhalten. An Jessie kann ich mich nach wie vor einfach nicht gewöhnen xD aber da geb ich dir recht, dass er eher wie ein Kiffer rüber kommt.

      • rocxyz

        Hab mich bisschen missverständlich ausgedrückt. Meinte, dass die drei optisch nicht so wirken, wie die „Horrorfotos“, die einem von Methabhängigen oft gezeigt werden. Was natürlich auch verständlich ist… soll ja nicht zu unappetitlich werden. :p

  • Thomas Wunsch

    Als jemand, der sowohl „Breaking Bad“ als auch „The Wire“, „Sopranos“ und „Dexter“ von vorne bis hinten gesehen hat, finde ich den Hype, der um „Breaking Bad“ gemacht wird, ein wenig übertrieben. Die letzten beiden Staffeln von BB fand ich eigentlich richtig schwach. Die ersten Staffeln waren wirklich klasse solange die Serie etwas Tarantino-haft überdrehtes hatte. Doch als die Serie dann plötzlich ernsthaftes moralisches Drama sein wollte, hat es mich gelangweilt. Weil es einfach nicht funktioniert auf der einen Seite total überzeichnete Charaktere zu haben wie die Gang von Neonazis oder Hanks hysterische Frau, aber dann irgendwie versucht aus Walter White einen ambivalenten Charakter zu machen. Übrigens hat auch Jesse Pinkman am Ende schrecklich genervt mit seinem endlosen Selbstmitleid.

    Die letzten beiden Staffeln „Dexter“ fand ich viel besser. Es stimmt, dass die Serie viel formatierter und in der Dramaturgie konventioneller ist als BB. Doch gerade die letzten beiden Staffeln fand ich psychologisch viel interessanter als BB.

    Doch keine der beiden kommt an „The Wire“ und die „Sopranos“ ran. In beiden Fällen muss man eigentlich die komplette Serie gesehen haben, um darüber urteilen zu können, denn beide Serien starten eigentlich ziemlich durchschnittlich. Ich kann mich in beiden Fällen erinnern, dass ich nach der ersten Staffel eigentlich nicht besonders beeindruckt war. Sie nehmen eigentlich erst zum Ende so richtig Fahrt auf werden dann aber richtig episch.

  • pandev

    Mein Name ist PEARL und … „Mein Leben ist zurück !!! Nach 14 Jahren Gebrochene
    Ehe, mein Mann hat mich verlassen und unsere zwei Einzelbetten. Ich fühlte mich wie mein Leben
    über den ich am Ende fast Selbstmord begangen, emotional sich für eine sehr war ich
    lange zeit. Dank eines Zauberkundiger namens Dr. Kume, die ich online kennen gelernt. auf
    ein treuer Tag, da ich über das Internet Surfen, war ich auf der Suche
    für einen guten Zauberkundigen, die meine Probleme lösen kann. Ich auf eine Menge kam
    Zeugnisse über diese besondere Zauberkundigen. Manche Menschen ausgesagt, dass
    er brachte ihr Ex Geliebten zurück, einige sagte aus, er Gebärmutter, Heilung wieder
    Krebs und anderen Krankheiten, einige sagte aus, er kann einen Zauber zu stoppen
    Scheidung und so weiter. Ich habe auch über eine bestimmte Aussage zu kommen, um es war
    eine Frau namens Sonia, sie, wie Dr. kume brachte ihr Ex bezeugte
    Liebhaber in weniger als 7 Tagen und umgekehrt die Wirkung ihrer kleinen Jungen
    Krebs, und am Ende ihrer Aussage ließ sie Dr. kümes E-Mail-
    Adresse. Nach der Lektüre all dies habe ich beschlossen, Dr. kume geben
    einen Versuch. Ich setzte mich mit ihm über E-Mail und erklärte ihm mein Problem. In nur 3
    Tag kam mein Mann zu mir zurück. Wir lösen unsere Probleme, und wir sind
    noch glücklicher als zuvor. Dr. kume ist wirklich ein begabter Mann und ich werde nicht
    stopp
    Veröffentlichen ihn, denn er ist ein wunderbarer Mensch … Wenn Sie ein Problem haben und
    Sie sind für eine tatsächliche und echte Zauberkundigen suchen, um zu lösen alle Ihre
    Probleme für Sie. Versuchen Dr. kume jederzeit, könnte er die Antwort auf dein
    Probleme. Hier ist sein Kontakt: kumespelltemple@gmail.com Danke Dr.
    kume

  • Torres Danny Daniel

    OMG, Mein Name ist Hudson Jason Von USA möchte ich sagen, dass ich der glücklichste Mensch heute auf der Erde bin, weil meine fünf Jahre laufen weg Liebhaber kam mit Tränen auf sein Auge auf den Knien zu mir bat mich, ihm zu vergeben und akzeptieren ihn zurück, alles wegen Dr. Sallam, dort meine Freunde, habe ich ihm gesagt, sobald ich meine Frau wieder werde ich diese auf Radiosender und dem Internet für die Leute über ihn die mehr wissen sagen, denn dieser Mann ist groß und er Sie können in allen anderen Arten helfen Sie nur conta ct ihn denken kann, und fragen Sie nach ihm helfen. wenn Sie seine Hilfe benötigen, können Sie ihn über Kontakt: sallamgreattemple@gmail.com oder Zellennummer 27625163749.

    Name: Hudson
    Land: Vereinigte Staaten


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